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artwork by Ilona Kowalschek

 
     
 

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Klangwirkstoff Compilation im Radio

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Release Party/Kongress Berlin 29.9.2007

 
     
   
 

Infos:

 
 

Die auf diesen CDs wiedergegebenen Kompositionen basieren auf dem Oktavgesetz, jener Formelsprache, in der Strukturen aus der Natur (von der Astronomie bis zur Atomphysik) ihren Widerhall finden. Dies sind Betrachtungen über die Verschiedenartigkeit des Naturgenusses und die wissenschaftliche Ergründung der Weltgesetze.

Diese Musik könnte ihr Bewusstsein erweitern. Bitte seien sie sich dessen bewusst.

special thanx to: Hans Cousto, Robin Pleil, Larry Porter, Ilona Kowalschek, Hans Kayser, J. Kepler, R. Haase, J.E. Behrendt, A.F. von Thimus, Pythagoras

mastered by B. Olke (GL Audio) und T. Wölke (Diamond Tune) Berlin

artwork by Ilona Kowalschek

Klangwirkstoff Records 2007   KW002   LC: 16011

 
 
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Tracklist:

 
 
   

CD I

   
01   Toshra: Venera
[Venus | a | 221.23 Hz | 103.70 bpm | + 9,64 cent]
written by Tom Wölke & B. Ashra
  08:15
         
02   Mirror System: Flex-e-fun
[Hemi-Sync]
written by Steve Hillage, Alex Paterson & Miquette Giraudy
  07:25
         
03   Motom: Aum
[Om | Tropical year | cis | 136,10 Hz | 127,60 bpm | -31,38 cent]
written by Tom Wölke
  09:18
         
04   Brain Entertainment Laboratory: Solardrifting
[SUN | h | 126,22 Hz | 118,33 bpm | + 38,13 cent]
written by Akasha Project, Tomelon, B. Ashra & Eru
  13:00
         
05   EPiOS: Center of the sun
[Sun | h | 126,22 Hz | 118,33 bpm | + 38,13 cent]
written by A. R. Funkhauser
  05:17
         
06   Orbital Dolphins: Resonanzzwinger
[LSD | 3. spectrum | fis | 185,41 Hz | 86,9 bpm | + 3,85 cent]
written by Dirk Woite
  03:35
         
07   B. ASHRA: Plutosphere [beat version]
[Pluto | cis | 140,25 Hz | 131,48 bpm | + 20,59 cent]
written by B. Ashra
  10:09
         
08   Devas: Satyrn
[Saturn | d | 147,85 Hz | 138,61 bpm | + 11,93 cent]
written by Sigyn M & E. Scholz (Jewel)
  08:43
         
09   Susan Alexjander: Tal from the Sequencia CD
[DNA | adenine | guanine | cytosine | thymine]
Synthesizer: Susan Alexjander, Violin: Don Lax,
Cello: Karin Andre, Table: Andrew McLester
written by Susan Alexjander
  02:05
         
10   Toshra meets Rainer von Vielen: Voices of Venus
[Venus | a | 221,23 Hz | 103,70 bpm | + 9,64 cent]
written by Tom Wölke, B. Ashra & Rainer von Vielen
  07:58
       
    total playing time:   75:56
         
   

CD II

   
01   Lutz Berger feat. Claus Boysen: Noiszense
Musik, Magie & Medizin: Lutz Berger (www.lutzland.de),
Musik: Pit Baumgartner,
Molecular Music: Dr. Linda Long[Growth Hormon],
DNA Musik: Henry Alan Hargrove [Chromosome 4]
Texte von Paul Scheerbart, Robert Dean, NASA, Glossolallie
  05:57
         
02   True Frequencies: Paradize Lounge
[Binaural beats & Pink Noise Hemi - Sync]
written by Thom Kubli & Boris Eden Hiesserer | Voice Sample by W.S. Burroughs
  08:18
         
03   SCI-ROM: Spektralschleuse - Red | Yellow | Blue | Bluegreen
[Red 98,57 Hz | 92,40 bpm ||
Yellow 118,44 Hz | 111,00 bpm ||
Blue (Saturn) 147,85 Hz | 138,61 bpm ||
Bluegreen (Tropical year) 136,10 Hz | 127,60 bpm]
written by Uli Röß & Susanne Heinzmann
  07:52
         
04   Morphon: Chronos
[Saturn | d | 147,85 Hz | 138,61 bpm | + 11,93 cent]
written by Tomelon, B. Ashra & Eru
  12:29
         
05   Star Sounds Orchestra: Venuspassage
[Venustransit | f | 171,00 Hz]
written by Steve Schroyder & Jens Zygar, live from Venustransit 2004, Austria
Guests: Pascal (P.S. Otherworld) & Fritz Dobretzberger (www.planetware.de)
  06:23
         
06   Coil presents Time Machines:
7-Methoxy-ß-Carboline [Telepathine]
Jhon Balance, Drew McDowall & Peter Christopherson
credit by Courtesy of Threshold House (www.thresholdhouse.com)
  13:16
         
07   Akasha Project: Balmer Series
[Hydrogen || gis | 207,67 Hz | 97,30 bpm ||
cis | 140,18 Hz | 65,70 bpm ||
dis | 157,00 Hz | 73,60 bpm ||
e | 166,14 Hz | 77,90 bpm ||
f | 171,65 Hz | 80,50 bpm]
written by Barnim Schultze
  06:08
         
08   Michael Reimann: Vitamin C Schamanic
[112,00 bpm]
written by Michael Reimann (www.michaelreimann.de) |
from the CD Akustisches Vitamin C
  02:40
         
09   Ruben: Earth Flow
[Tropical year | Om | cis | 136,10 Hz | 127,60 bpm | - 31,38 cent]
written by Ruben
  06:57
         
10   Brain Entertainment Laboratory: LSD
[LSD all 6 spectra]
written by Akasha Project, B. Ashra, Tomelon & Eru
  03:07
         
11   Rainer von Vielen: Ajna Neomi
[Venus | a | 221,23 Hz | 103,70 bpm | + 9,64 cent]
written by Rainer von Vielen
  05:48
       
    total playing time:   79:07
         
 
 
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Booklet-text:

 
 

'Wer den Leuten Bildung bringt, aber sie nicht vereinigt mit einer liebevollen Gesinnung, der ist wie einer, der jäten wollte, ohne zu ernten. Wer sie vereinigt durch liebevolle Gesinnung, aber sie nicht beruhigt durch Musik, der ist wie einer, der ernten wollte, ohne zu essen. Wer sie beruhigt durch Musik, aber sie nicht vollendet in der Übereinstimmung mit dem Naturgesetz, der ist wie einer, der essen wollte, ohne zu gedeihen.'

Da Dai Li Gi, Das Buch der Sitten

Es gibt kaum eine Kultur, in der nicht vom Weltenklang oder von den Sphärenharmonien berichtet wird. Trotzdem bringen große Nachschlagewerke, wie zum Beispiel die letzte Ausgabe der großen Brockhaus Enzyklopädie, unter dem Stichwort 'Sphärenharmonie' oder 'Sphärenmusik' meistens nur wenige Zeilen. Auch in vielen Musikfachbüchern wird die Idee einer Sternenmusik, eines wohltönenden Universums, nur als Kuriosum am Rande erwähnt. Dennoch gehört diese Idee zu den Urgedanken unserer kulturellen Überlieferung. Durch die Anwendung des Oktavgesetzes als universellen Maßstab können die Harmonien der Sphären, aber auch die der Moleküle und Atome, hörbar gemacht werden. Dies geschieht durch Oktavieren, das Halbieren oder Verdoppeln von Frequenzen.

Die Oktave ist das Intervall mit dem geringsten energetischen Widerstand (außer der Prim) und wird von allen Intervallen am meisten vom Grundton mitgetragen. Die Oktave hat somit eine herausragende Stellung gegenüber allen anderen Intervallen. Dies ist nicht nur in der Musik so, sondern hat allgemeine Gültigkeit, da die Harmoniegesetze aus der Musik sich auch auf andere Bereiche der Natur übertragen lassen. Es zeigt sich, daß diese Gesetze nicht nur in dem für unser Ohr wahrnehmbaren Frequenzbereich ihre Gültigkeit haben, sondern wahrlich von universellem Charakter sind.

Die auf diesen CDs hörbaren Planetentöne sind akustische Hochpotenzen unserer natürlichen kos-mischen Umgebung und die Beschäftigung mit Ihnen bringt uns wieder in den Einklang mit dem Lauf der Dinge.

Molekular gestimmte Musik wird, wie planetarisch gestimmte Musik, nach streng harmonikalen Kriterien komponiert, das heißt im Einklang mit gegebenen harmonischen Strukturen und auf Basis der natürlichen Gesetzmäßigkeiten der 'Kosmischen Oktave'.

Grundlage der kompositorischen Elemente von molekular gestimmter Musik (Tempo, Rhythmus, Tonstufen, Intervalle) sind die im Ultraviolett- respektive im Infrarot-Bereich (UV- und IR-Bereich) physikalisch meßbaren Resonanzen der Moleküle. Die physikalischen Meßwerte werden dann in den Rhythmusbereich und in den hörbaren Tonbereich oktaviert und bilden so die Grundlage der gesamten musikalischen Komposition.

Der Klang der psychotropen Moleküle (psychoaktive Substanzen) ist von relevanter Bedeutung, da auf musikalischem Wege die Schwingungsstruktur des Moleküls erfahrbar wird, ohne daß man dabei die entsprechende Substanz erwerben, besitzen oder konsumieren muß.

Ersten Beobachtungen zufolge scheint eine Musik, die auf die Schwingungsstruktur psychotroper Substanzen eingestimmt ist, geeignet zu sein, bei den Hörern die Konsumintensität der entsprechenden Substanz zu reduzieren. Offenbar scheint diese Art von Musik auch geeignet zu sein, als Substitut (Ersatzmittel) Erfahrungs- respektive Genußwirksam für psychotrope Substanzen zu sein.

Von besonderem wissenschaftlichem Interesse sind die harmonikalen Strukturen aller dem Wasserstoff (Element Nr. 1) zugehörigen Frequenzen und die dem Wasserstoff innewohnende Klangstruktur. Da die einzelnen Frequenzen durch ganz bestimmte Arten von Elektronensprüngen und den zugehörigen Energieniveaus determiniert sind, offenbart die Klangstruktur des Wasserstoffes den Zuhörenden auch wesentliche Elemente der Quantenphysik – auf dem Wege der Akustik mittels Klangbilder. Da im Universum Wasserstoffatome weit häufiger vorkommen als alle anderen Atome zusammen, gehören die Frequenzen der Wasserstoffspektren zu den universell bedeutsamsten harmonikalen Strukturen.

Hermann Hesse erhielt für sein 'Glasperlenspiel' im Jahre 1946 den Nobelpreis für Literatur. Das Glasperlenspiel ist ein Roman, dessen zentrales Thema ein 'Spiel' ist, dessen Grundsätze in den Sphärenharmonien zu finden sind: "... eine neue Sprache, nämlich eine Zeichen- und Formelsprache, an welcher die Mathematik und die Musik gleichen Anteil hatten, in welcher es möglich wurde, astronomische und musikalische Formeln zu verbinden, Mathematik und Musik gleichsam auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen."

Text: Hans Cousto

 
 
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Rezensionen:

 
 

'Kosmische Musik' einmal ganz anders: Das Berliner Label Klangwirkstoff Records beweist, daß unser Universum aus unendlich vielen in Beziehung zueinander stehenden Tönen aufgebaut ist. Mittels Anwendung des sogenannten 'Oktavgesetzes' zeigen auf der aktuellen Klangwirkstoff-Compilation 'active agent of sound' zahlreiche Künstler, wie denn diese 'Harmonien der Sphären', der Moleküle und Atome so klingen.

Das Motto des Samplers lautet zwar 'Ambient Music meets Science', den Hörer erwarten aber statt abstrakter Soundformeln wunderbar entspannte Drones und auch der eine oder andere Beat. Und nein, da sind nicht irgendwelche durchgeknallten 'Eso-Freaks' am Werk - die faszinierenden Tracks dieser Doppel-CD kommen unter anderem von so prominenten Musikern wie Steve Hillage (Gong, System 7), Alex Patterson (The Orb) oder Coil. Hörbeispiele für euch gibt es natürlich in der ersten halben Stunde unserer aktuellen Podcast-Ausgabe.

überklang

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Beginning of new era

'Active Agent Of Sound' is a masterpiece of ambient music. Responsible for that is German label named Klangwirkstoff Records. ...
...but I know, and I can yell out this, that just 'Active Agent Of Sound' is a title extremely interesting, marvelous. This impression was born in my soul just after the first listening to this compilation. Is still with me. I feel, will be for ever.

Art as tone and overtone

The most beautiful aspect of music contained on these two CDs is a presentation of absolutely every colour of the Cosmos. ...

Mental materia

But this, that interpretations we have, no matter what is only a complement to the main picture ensuing after just first contact: beautiful, beautiful, beautiful pads in the sophisticated arrangements, harmoniously conducted so much, that more than once it'll be a bigger pleasure to spend a time with them, than in the real world. ....
On the disc number one celestial experiences you can find on the fourth track - 'Solardrifting' by Brain Entertainment Laboratory. In the first half of this composition appear a melancholy chorus, which background emanate with solitude and feeling, that the whole world bow before us. I miss so big - as these sounds - words for descrpition a way of how the track's arrangement evolve, how the sounds come into each other and becomes new one, they are born. While on the second CD totally futuristic experiences I found a number of times on the track also fourth - 'Chronos' by Morphon. The last of its phaze is a pad (chorus-like) vision of industrial, dark world, where the sun's brightness stop in the atmosphere, and just small part of that light creates an alientaed, hazy gleam over the three-kilometres architecture. These two ecstasies are just a part of this compilation's live - every chapter of sounds (rather like this we should detail sectors of this music, not as particular tracks of the CD) have something rare in it. ...

...

rating 5/5

RB, March 2008   psybient.net


Was ist Musik? Die Frage ist berechtigt, denn für die meisten Hörer ist Musik das harmonische Zusammenspiel der uns bekannten Notenleitern, Wohlklang nach dem Kammerton A. Aber das ist nur eine Seite der Medaille, ja eigentlich ist das die wohl erzkonservativste Form, Musik zu definieren. Diese Menschen würden schon einen Stockhausen, geschweige denn solche Avantgardisten wie Einstürzende Neubauten als Indizien für den allgemeinen Werteverfall der Kultur beschreiben. Warum dieser ganze Vorlauf? Ganz einfach: Der Sampler „Active Agent Of Sound“ will eine neue Form der Musik den Menschen zugänglich machen. Sie wollen mit diesem Sampler eine neue philosophische Form für die Musik finden. Hinter der Veröffentlichung dieser Doppel CD steht das Label „Klangwirkstoff“. Es handelt sich dabei nicht um irgendein Label, das einfach versucht, Musik zu publizieren und damit Geld zu verdienen (sicherlich machen die das auch und sie sind auch sicher froh darum, wenn ihre Releases auch gute Absatzzahlen erlangen), sie stehen hinter einer gänzlich anderen Auffassung von Musik. Diese orientiert sich nicht an den bestehenden Systemen, sondern versucht, mittels mathematischer Gleichungen die Grundtöne der molekularen und planetaren Schwingungen aufzufangen und in eine Form zu gießen. Daher lohnt es sich auch, diese Internetseite zu besuchen. Man bekommt dort auch genau beschrieben, was es zum Beispiel mit der „Kosmischen Oktavierung“ auf sich hat. „Active Agent Of Sound“ bietet einen ewig dahinfließenden Strom aus zum Teil bekannten indianischen Schamanengesängen und australischen Didgeridoos, aber auch elektronische Klangbetten, die das Prädikat “Übernatürlich sphärisch” wirklich verdient haben. Allerdings sollte der Leser nicht denken: „oh je, schon wieder so ein Esoterikscheiß“. Denn mit Esoterik hat das, was man hier zu hören bekommt, nichts zu tun. Was die ganzen Künstler hier versuchen, ist eine Bewusstseinserweiterung zu schaffen, die kraft ihrer Musik entsteht. Die Musik verlangt keine Duftkerzen oder Feng Shui. Sie funktioniert auch so. Man muss eben nur sein Herz öffnen und diese Musik reinlassen. Und am besten etwas lauter als normal. Dann hat man wirklich einen „Klangwirkstoff“.


(verfasst von Nuuc) elektrauma


Das Konzept, durch Frequenz-Verdoppelung und Halbierung aus planetaren und molekularen Resonanzfrequenzen Musik im hörbaren Bereich zu erzeugen, ist in den letzten Jahren ein wenig aus der Mode gekommen. Denau diesen Überbau aber reanimiert die Compilation „Active Agent Of Sound“ des Berliner Labels Klangwirkstoff Records und nutzt ihn als logischen Rahmen für 21 Beiträge verschiedener internationaler Musikprojekte. Das Spektrum reicht dabei von eleganten Ambient Perlen aus dem Haus Mirror System über düstere Drone-Schichtungen von Coil, gefällige Klangkonstruktionen von Ashra (er meinte B. Ashra) bis zum traditionellen New-Age-Sound Michael Reimanns. Zwar sind die Stücke in Bezug auf die zugrunde liegenden Frequenzen jeweils einem Thema zugeordnet, z.B. Sonne, Venus, LSD. Der esoterische Ansatz wird allerdings nicht übermäßig strapaziert und stört an keiner Stelle die zweieinhalnstündige Ambient-Tour auf der aufwendig gestalteten Doppel CD.

Numinus Sound und Recording  01/2008


  ⇒  Darkroom Magazine   (italienisch)

 


Subaudible Experiences:

Compilation of the Year 2007: (99)Klangwirkstoff 002 : active agent of sound (ambient)

maxmarlow untergrund.net


Wie der Zufall so will erreicht mich gerade eine nagelneue Doppel-CD die es in sich hat. Die weiße Hülle ist genauso dezent wie der voll berechtigte Hinweis:
'Diese Musik könnte ihr Bewusstsein erweitern. Bitte seien sie sich dessen bewusst.'

Auf den beiden CDs sind planetare und molekulare Resonanzfrequenzen vertreten.
Die Grundlage der planetarischen tunings sind die Planetenumläufe selbst, die in den Hörbereich oktaviert werden.

Grundlage der kompositorischen Elemente von molekular gestimmter Musik (Tempo, Rhythmus, Tonstufen, Intervalle) sind die im Ultraviolett- respektive im Infrarot-Bereich (UV- und IR-Bereich) physikalisch meßbaren Resonanzen der Moleküle.

In einem beigefügten kurzen Einführungstext beschreibt Hans Cousto das Entstehen dieser Sounds … im Einklang mit gegebenen harmonischen Strukturen - und auf Basis der natürlichen Gesetzmäßigkeiten der 'Kosmischen Oktave'.

Und diese erstreckt sich musikalisch 'transformiert' von Planetentönen der jeweiligen Umlauffrequenzen - bis zur Ebene der Moleküle und vielleicht auch Quanten... .

“Der Klang der psychotropen Moleküle (psychoaktive Substanzen) ist von relevanter Bedeutung, da auf musikalischem Wege die Schwingungsstruktur des Moleküls erfahrbar wird, ohne daß man dabei die entsprechende Substanz erwerben, besitzen oder konsumieren muß.”

Ich empfehle daher einen Besuch beim Inkubator und Netzwerk harmonikaler Musikforschung.

datenscheich, tazblog  18.11.2007


Hab die 2CD schon ne Weile und mittlerweile x-mal und mit wachsender Begeisterung gehört.

Begeisterung ist das passende Wort: in meinen Ohren (und meinem Bewusstsein) ist diese Ambientmusik pure Evolution.

Claudia (@taz-blog)  20.11.2007


Ambient Compilation wird es immer geben, das behaupte ich als Rezensent jetzt einfach mal. Egal mit welchen Zielen und Inhalten. Auf Klangwirkstoff Records (namentlich übrigends sehr passend für solche Tonwelten) kommt nun eine angenehme Zusammenstellung mit Musik mir weitestgehend unbekannter Menschen..Toshra, Orbital Dolphins, Susan Alexjander, True Frequencies, Rainer von Vielen. Bei solch blumigen Namen hat man schon bei der Studie der zwei Scheiben reichlich Freude. Musikalisch selbstredend auch, das verspreche ich. Das Label behalte ich im Auge und Ohr.

Hardmate Raveline  01/2008


Eine interessante Doppel CD, die u.a. Planetentöne wie den der Venus hörbar macht. Die Grundtöne der enthaltenen Stücke sind auf planetare und molekulare Resonanzfrequenzen eingestimmt, die im Einklang mit gegebenen harmonischen Strukturen stehen. Einige der meist sphärisch angelegten Stücke sind durchaus für Meditationen geeignet, während andere Stücke jedoch eher psychedelischen Charakter haben, teils auch mit eingesprenkelten Sprachfetzen. Wer gezielt therapeutisch oder meditativ einsetzbare Musik sucht, muss sich auf dieser CD noch einzelne Stücke heraussuchen und per Programmierfunktion des CD-Players selbst zusammenstellen. Wie das Label Klangwirkstoff Records, das diese CD produzierte, jedoch mitteilt, sind für die Zukunft auch Produktionen geplant, die ausschließlich therapeutisch bzw. meditativ einsetzbare Musik auf Basis der Planetentöne enthalten. Deshalb: Einfach öfter mal auf der angegebenen Website nachschauen, wo es auch fundierte Hintergrundinfos zur Planetenmusik gibt!

Reiki Magazin  1/08


Das Berliner Label Klangwirkstoff Records widmet sich jener praktischen Musikphilosophie, die sich nicht nach der rein bürokratischen Norm "Kammerton" (A=440 Hertz) richtet, sondern ihre Grundtöne auf planetare und molekulare Resonanzfrequenzen einstimmt. Klangwirkstoff bringt mit dieser Ambient Doppel CD die verschiedensten Internationalen Musikprojekte zusammen, die sich mit dieser harmonikalen Thematik beschäftigen. Sie enthält Musik von Coil, System Mirror (Steve Hillage), Susan Alexjander, Lutz Berger, True Frequencies, Sci-Rom, Star Sounds Orchestra, Orbital Dolphins, Brain Entertainment Laboratory, Morphon, Akasha Project, Devas, Toshra, Ruben, Motom, EPiOS, B. Ashra, Rainer von Vielen, Michael Reimann und einem Text von Hans Cousto.

Körper Geist Seele  01/2008


Euer Event zur Veröffentlichung der Compilation 'Active Agent of Sound' war groß- und einzigartig und dem Anlass angemessen: Die 2CD ist musikalisch absolut genial und die Gestaltung der Verpackung wunderschön. Alle denen ich die CD bisher vorgestellt habe, sind begeistert; Zitat: "Das ist wegweisende Hochkultur".
Congratulation

Fritz Dobretzberger (planetware)


....und selbst eine Compilation wie Active Agent of Sound (Klangwirkstoff Records / Radar Music) ist so viel sinnvoller als ein No Music Day. Wobei die es sich schon krass geben: „Die auf diesen CDs hörbaren Planetentöne sind akustische Hochpotenzen unserer natürlichen Umgebung“, schreibt Drogenkundler und Sound-Esoteriker Hans Cousto in den Linernotes. Also lassen es Coil, Rainer von Vielen oder das Star Sounds Orchestra mächtig aus dem Universum schallen in archaisch anmutender Ambience.

Groove 110   01/2008


Tales from the Cosmic Octave:
Perfect for reading, working attentively or to lock yourself in a dark and empty room with.

I know it has become a pretty unpopular dogma of lately, but music and science do belong together: Stradivari made use of it to build his violins and the synthesizer revolution of the 20th century was initiated at Universities by students and professors. So there is nothing obscure about it, when a label like Klangwirkstoff wants to be perceived as a 'catalyst in music theory', researching the influence of musical structures on the human neural physiology and psychology.

On the other hand, you do not need to go back to school to enjoy this double-CD. Stephen Hawking once claimed that each formula in a book would drastically reduce its economic potential and Klangwirkstoff have therefore opted to reduce their entire theoretical cosmos to a single equation: (1:a) x 2 n = f. This is 'the formula to calculate any cyclic occurrences in octave-analogue tones and rhythms', as their website points out and the immediate advantages purportedly lie in being able to use resonances outside of our immediate sensory awareness.

There are several good reasons to believe this postulation is much more than just esoteric fluff. For one, the tone 'om' in eastern meditation practises is a several-octave transposition of the earth's rotational sound, implying there is a link between the human body and the physically inaudible oscillation around us. And then several composers and projects have repeatedly brought this idea to the surface again, two of whom are included on 'Active Agent of Sound'.

One of them is Alex Patterson, who enjoyed a short stint at the top of the British charts in the early 90s and whose collaboration with Steve Hillage's latest project 'Mirror System' is a cloudy breath reminiscent of his own work with and as The Orb and an early highlight of this compilation.

The second proponent is enigmatic duo Coil, whose Time Machines alter ego constututes a similar experiment to simulate the effect and resonance of halucinatory substances with music. Thirteen minute-long '7-Methoxy-ß-Carboline' is built around a stretching and deflating bass pattern, repeatedly superseded by droney films of flanged and filtered tones.

Scientifically sound or not, this is imposing and positively surreal music and the fact that the Klangwirkstoff crew have resisted the temptation of using the two 'star-tracks' as bait to lure in customers by placing them upfront on the first disc already implies that the other material is of an equal quality and eschews typical clichees:

'Solardrifting' by Brain Entertainment Laboratory, a semi-epic track full of rhythmic changes, whispering echoes and haunting chord progressions, feels mysteriously spontaneous and almost like a piece of live electronics. Motom's 'Aum', meanwhile, at first surrenders to the dictum of slowmotion funk, before flowing into a spacey microtonal soundscape on a one-way ticket to Venus.

CD1 is driven by warm, dreamy percussion and intelligent, meandering arrangements which have more in common with the galactic eccentricity of the electronic branch of Krautrock than your stereotypical chillout, downtempo and even ambient imitations. The second disc leaps from ethno-influenced shamanism to the abovementioned minimal hypnosis of Coil and back to more raw and earthly sounds again. Both are rendered special by devotedly careful seguing and sequencing, which awards this sampler the air of an extremely well-conceived DJ set and of two cohesive collages with many different moods.

It is music which lends itself perfectly to play while reading, working attentively or to lock yourself in a dark and empty room with. I really couldn't tell whether it is the consequential following of the theory of the cosmic octave which has yielded this result or the intuitive musical skills of the artists involved. But on a market saturated with electronic compilations of an all but identical nature, any of the two is fine with me.

By Tobias Fischer, published 2008-02-04

tokafi.com


The best entry to Klangwirkstoff's sound and ideas. Includes experimental ambient, post-rave organic music, weird ethnic blends & scientific conceptual works.

soleilnoir

 

 
 
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Klangwirkstoff Compilation im Radio:

 
 

Sendung am 16.03.2008 auf Radio Helsinki

 
 
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Silenzio (distribution D | Aus | CH)

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